Die systematische Verfolgung und Ermordung von kranken, behinderten oder sozial stigmatisierten Menschen im Rahmen der sogenannten „Aktion T4“ ab dem Jahr 1939 legte den Grundstein für weitere Massenmorde unter den Nationalsozialisten. Alleine die Aktion „T4“ kostete bis zu ihrer Einstellung im …
Die ständige Ausstellung auf der ehemaligen Frauenempore informiert über die Geschichte der jüdischen Gemeinde Hechingen "in neun Lebensbildern aus fünf Jahrhunderten". Sie ist über die Treppen zugänglich.
Besonderheit ist ein Laubhütte, die nach der Zerstörung der jüdischen Gemeinde die NS-Zeit als Hühnerstall überlebte. Heute ist sie in den Monaten September und Oktober in der Gedenkstätte zu sehen.
Die Gedenkstätten in Bisingen erinnern an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und bieten darüber hinaus Anknüpfungspunkte für aktuelle Fragestellungen.
Zum 70. Jahrestag der Gründung der Gemeinde Shavei Zion, im Norden von Israel, wurde 2008 eine Ausstellung erarbeitet. Sie wurde in Rexingen, Shavei Zion, Jerusalem, Berlin, Stuttgart, Freudental und Tuttlingen gezeigt und hat ihren endgültigen Platz in der Ehemaligen Synagoge in Rexingen gefunden.
Gegen die Machtübertragung an Hitler und die Kriegsgefahr gingen am 31. Januar 1933 rund 800 Frauen und Männer im Mössinger Generalstreik auf die Straße. In der von den Arbeitersportvereinen erbauten Langgass-Turnhalle hatten man sich am Vorabend versammelt und den Streik vorbereitet.
Die Gemeinde gehörte zu den größten Landgemeinden in Württemberg. Die 1837 fertiggestellt Synagoge ist das bedeutendste Baudenkmal im Ort. 1938 gründeten Rexinger Jüdinnen und Juden in Erez Israel das Dorf Shavei Zion. Heute wird die Synagoge als Gedenkstätte und evangelische Kirche genutzt.
Er wurde 1830 anlegt. Davor wurden die Toten der jüdischen Gemeinde Dettensee in Mühringen beerdigt. Der Friedhof liegt außerhalb des Dorfes in östlicher Richtung. 1909 wurde er mit einer Mauer umgrenzt.