Die systematische Verfolgung und Ermordung von kranken, behinderten oder sozial stigmatisierten Menschen im Rahmen der sogenannten „Aktion T4“ ab dem Jahr 1939 legte den Grundstein für weitere Massenmorde unter den Nationalsozialisten. Alleine die Aktion „T4“ kostete bis zu ihrer Einstellung im …
Die ständige Ausstellung auf der ehemaligen Frauenempore informiert über die Geschichte der jüdischen Gemeinde Hechingen "in neun Lebensbildern aus fünf Jahrhunderten". Sie ist über die Treppen zugänglich.
Zum 70. Jahrestag der Gründung der Gemeinde Shavei Zion, im Norden von Israel, wurde 2008 eine Ausstellung erarbeitet. Sie wurde in Rexingen, Shavei Zion, Jerusalem, Berlin, Stuttgart, Freudental und Tuttlingen gezeigt und hat ihren endgültigen Platz in der Ehemaligen Synagoge in Rexingen gefunden.
Besonderheit ist ein Laubhütte, die nach der Zerstörung der jüdischen Gemeinde die NS-Zeit als Hühnerstall überlebte. Heute ist sie in den Monaten September und Oktober in der Gedenkstätte zu sehen.
Die Gedenkstätten in Bisingen erinnern an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und bieten darüber hinaus Anknüpfungspunkte für aktuelle Fragestellungen.
Im ehemaligen jüdischen Betsaal Horb, Fürstabt-Gerbert-Str. 2, ist seit 2011 ein Museum eingerichtet. Wechselnden Ausstellungen zur Regionalgeschichte und zum Judentum werden gezeigt. Im gegenüberliegenden Haus war von 1913 bis 1938 die Wohnung und das Büro von Bezirksrabbiner Dr. Abraham Schweizer.
Der Begräbnisort für die Haigerlocher Juden befand sich ursprünglich etwa 3 km außerhalb des Ortes. 1803 wurde der neue jüdische Friedhof unterhalb des Wohnviertels Haag eingeweiht.
Im Ort führt ein Themenweg mit 16 Stationen durch die jüdische Geschichte. Er kann auch virtuell begangen werden. Man startet in der Dorfmitte beim Haus Hirschfelder, dem ehemaligen Vogteihaus der Johanniterkommende. Über die Ehemalige Synagoge an der Freudenstädter Straße 16 führt der Weg durch …