80 Jahre nach Kriegsende... 40 Jahre Gedenkstätte Eckerwald.

Beschreibung
Gedenkfeier beim Mahnmal im Eckerwald
Rückschau und Perspektiven
Neben einem Vortrag zum Thema kommen Angehörige von KZ-Opfern mit Grußbeiträgen zu Wort.
Der Musikverein Zepfenhan umrahmt die Gedenkfeier.
Bei Regenwetter findet die Gedenkfeier in der Kapelle auf dem KZ-Friedhof Schörzingen statt.
Der Eckerwald ist nicht nur eine Gedenk-, sondern auch eine Begegnungsstätte.
Es gab Begegnung vor allem mit Menschen, die als Häftlinge die KZ-Höllen des Unternehmens „Wüste“ überlebten. Sie kamen auf Einladung der Initiative zunächst vor allem aus Luxemburg, Frankreich und Polen, vermittelt durch das Maximilian-Kolbe-Werk, aber auch durch die Vereinigungen ehemaliger KZ-Häftlinge („Amicales“).
Im Lauf der Jahre kamen Gäste aus Norwegen, aus den Niederlanden, der Ukraine, Ungarn, aus dem ehemaligen Jugoslawien und aus Deutschland hinzu. Das bedeutete Grenzüberschreitung, nicht primär äußerer sondern vor allem auch innerer Barrieren. Es bildete sich ein Netz von bleibenden Freundschaften. Und als die Überlebenden selber nach und nach ausstarben, traten die Töchter und Söhne und inzwischen auch Enkel und Urenkel an ihre Stelle.
Darüber soll bei der diesjährigen Gedenkfeier berichtet und der Blick in die Zukunft gerichtet werden.