• Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.

    Artikel 1 der Allgemeinen Deklaration der Menschenrechte der Vereinten Nationen, 1948.

  • Menschen, die nicht denken, sind wie Schlafwandler.

    Hanna Arendt

  • Zum Wesen eines Rechtsstaats gehört, dass geltende Gesetze stets für alle gelten.

    Prälat a.D. Martin Klumpp in: Kontext, 4. März 2012.

  • Niemand soll wegen seiner Anschauungen, selbst religiöser Art, belangt werden, solange deren Äußerung nicht die durch das Gesetz begründete öffentliche Ordnung stört.

    Artikel 10, Erklärung der Menschen und Bürgerrechte von 1789 in Frankreich

  • Das lügnerische Asylbewerberleistungsgesetz ist verfassungswidrig. Es muss überarbeitet werden. Es muss Flüchtlinge wie Menschen behandeln.

    Heribert Prantl in der Süddeutschen Zeitung, 19. Juli 2012

  • Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.

    Tora, Levitikus 19, 18.

  • Die Menschenwürde ist migrationspolitisch nicht zu relativieren.

    Bundesverfassungsgericht, Urteil vom 18. Juli 2012

  • Sprich niemals: Wenn ich Muße habe, dann will ich lernen, denn wer weiß, ob du jemals Muße findest.

    Sprüche der Väter

  • Wenn dein Feind hungert, gib ihm Brot zu essen.

    Hebräische Bibel, Sprüche 25, 21.

  • Nichts gehört der Vergangenheit an. Alles ist Gegenwart und kann wieder Zukunft werden.

    Fritz Bauer, hessischer Generalstaatsanwalt, Ankläger im Auschwitz-Prozess

  • Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen.

    Heinrich Heine

  • Die Hölle entspringt aus uns Menschen: Wenn wir Fremde und Gedrückte allein lassen, wenn wir den Nachteil fliehen, wenn wir um jeden Preis den Vorteil für uns nehmen.

    Siegfried Haas, Inschrift am Sockel des Mahnmals im Eckerwald

  • Die Freiheit der Meinung setzt voraus, dass man eine hat.

    Heinrich Heine

  • Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.

    Benjamin Franklin

  • Schon 1920, lange vor der Nazizeit, hatten die deutschen Burschenschaften insgesamt offiziell beschlossen, keine Juden mehr anzunehmen.

    Dieter Graumann, Präsident des Zentralrats der Juden, in: Jüdische Allgemeine, 1. März 2012

  • Leider ist es eine typisch deutsche Eigenschaft, den Gehorsam schlechthin für eine Tugend zu halten. Wir brauchen die Zivilcourage, "Nein" zu sagen.

    Fritz Bauer, hessischer Generalstaatsanwalt, Ankläger im Auschwitz-Prozess

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1936 – 2016: Erinnerung in Verantwortung für heute
Ermutigungen für eine demokratische Zukunft

Anlässlich des 80. Jahrestages der Zwangsenteignung der Pausa und der Vertreibung der Gebrüder Löwenstein aus Mössingen besuchen die Nachkommen der Pausa-Gründer Artur und Felix Löwenstein vom 21. bis 24. Juli 2016 Mössingen und seine Bürgerschaft.

Zu Ehren der Familie Löwenstein finden verschiedenen Veranstaltungen statt, zu denen alle demokratisch gesinnten Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen sind.


Freitag 22. Juli 2016, 19.30 Uhr im Veranstaltungsraum der Kulturscheune in Mössingen, Brunnenstraße 3/1
Öffentliche Vortragsveranstaltung des Löwenstein-Forschungsvereins

„Recht und Gedenken – Wie soll unsere Gesellschaft heute mit der Erinnerung an die NS-Taten umgehen?“
Vortrag von Hans-Ernst Böttcher, Präsident des Landgerichts i.R., Lübeck.
Mit einer Einführung von Irene Scherer, Vorsitzende des Löwenstein-Forschungsvereins Mössingen.
Grußadresse von Doris Angel, der 91-jährigen Tochter des Pausa-Mitbegründers Felix Löwenstein, verlesen von Ann Angel, ihrer Tochter.
Grußwort von Stefan Hallmayer, Theater Lindenhof.
Anschließend gemütliches Beisammensein im Café Chamäleon in der Kulturscheune.
Diese Veranstaltung wird gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und von der Stadt Mössingen.


Samstag 23. Juli 2016, 19.30 Uhr in der Martin-Luther-Kirche Mössingen, Bahnhofstraße 25.
Konzert des Robert Kahn Chores Hamburg für die Mössinger Bürgerschaft

Verehrt – Verjagt – Vergessen
Romantische Musik von Robert Kahn (1865 – 1951)
Lisa Schmalz (Sopran), Eva Barta (Klavier), Cat Lustig (Konzept und Gesamtleitung)
Grußwort von Michael Bulander, Oberbürgermeister Stadt Mössingen.
Begrüßung durch Pfarrerin Frauke Dietz, Evangelische Kirchengemeinde Mössingen, sowie Welf Schröter, Löwenstein-Forschungsverein.
Diese gemeinsame Veranstaltung des Löwenstein-Forschungsvereins mit dem Robert Kahn Chor Hamburg wird freundlicherweise gefördert von der Kreissparkasse Tübingen und unterstützt vom C. Bechstein Centrum Tübingen.