
Texte der Ausstellung (in Deutsch, Englisch und Tschechisch), Düsseldorf 1995.

Zusammengestellt von Werner Kessl und Andreas Schreitmüller.
Auf 10 Seiten geben die Herausgeber einen Einblick in das Leben eines Juden aus Rottweil: Ernst Iros – Autor, Produzent, Filmtheoretiker.
Historische und aktuelle Fotos ergänzen Texte zum Leben von Ernst Iros, der 1935 aus Deutschland flüchtete.

Herausgegeben von Werner Kessl im Rahmen des Projekts ELLEN, RUTH UND ANNE. Jüdische Geschichten für heute.
Die 16seitige Broschüre stellt ein Kinderschicksal aus Rottweil in den 1930er Jahren in einen größeren Zusammenhang. Die Lebensspuren der Elfriede/Ellen Röder, die aus Deutschland fliehen musste, werden nachgezeichnet.
Das Heft endet mit der Geschichte einer jungen jüdischen Frau von heute. Tania Malafy, die in den 1990er Jahren aus der Ukraine nach Deutschland eingewandert ist und den Aufbau der dritten jüdischen Gemeinde in Rottweil miterlebte.

Nachdurck des 1924 erschienen Werkes. Mit einem Vorwort von Winfried Hecht und einem Nachwort von Werner Kessl. Haigerloch 2004. 87 Seiten.
H. Robert Klein alias Anton Kampitsch (1877–1931), von Beruf katholischer Pfarrer, hat dieses Schrift über die Juden in Rottweil im Jahre 1924 veröffentlicht. Er beschreibt jüdisches Leben von 1349 bis 1924. Es ist die bis heute einzige, zusammenhängende Darstellung der jüdischen Geschichte von Rottweil.

Mit Beiträgen von Ulrike Baumgärtner, Daniel Feder, Martin Ulmer und Michael Volkmann. Tübingen 2009. 56 Seiten.
Wo jetzt das Haus Gartenstraße 33 steht, wurde die Synagoge 1882 errichtet und in der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 zerstört. Wie es dazu kam und wie Tübingen darauf reagierte, ist Hauptthema der Broschüre. Außerdem werden vorgestellt: Die „Geschichtswerkstatt Tübingen e.V.“, der Arbeitskreis „Begegnung mit der jüdischen Gemeinde Petrosawodsk“ an der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche Tübingen und der „Jüdische Verein Tübingen Bustan-Shalom e.V.“