
Hrsg. Landeszentrale für politische Bildung, Stuttgart 2007
Die Texte und Archivalien dieses Lese- und Arbeitsheftes aus der Reihe MATERIALIEN setzen sich mit KZ-System und Zwangsarbeit am Beispiel des KZ in Bisingen auseinander. Aus unterschiedlichen Blickwinkeln werden die Funktionen und Strukturen dieses Lagers sowie des Unternehmens „Wüste“ aufgezeigt und der Aufarbeitung der Geschichte des Bisinger KZ nachgespürt. Das Heft ist für den Einsatz im Unterricht gut geeignet.
Vertrieb: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Reihe: Bausteine - Materialien

Berlin 2006
In ihrer Dissertation, einer hervorragenden Studie zu dem „Wüste“-Werk 2 in Bisingen, untersucht die Historikerin unter wirtschafts- und sozialgeschichtlichen Fragestellungen die Entwicklung des KZ-Systems und der Zwangsarbeit. Am Beispiel des KZ Bisingen zeigt Glauning die Entgrenzung der Gewalt sowie die sich auflösenden Grenzen zwischen Außenwelt und Lager in der Endkriegsphase auf.
Christine Glauning erarbeitete 1996 die erste Ausstellung über das KZ Bisingen: „Schwierigkeiten des Erinnerns“.

Bisingen 1998
In seinem Buch berichtet der 1926 in Ungarn geborene Gunsberger über die Zeit in verschiedenen Konzentrationslagern: von seiner ersten Station in Auschwitz-Monowitz im April 1944 bis zu seiner Befreiung in Dachau-Allach im April 1945. Dem Lager Bisingen widmet er ein Kapitel, das den Alltag der Häftlinge, die willkürlichen Gewaltmaßnahmen und Demütigungen schutzlos ausgeliefert waren, anschaulich schildert.
Ein Nachdruck dieses Buches ist in Vorbereitung und nach Erscheinen erhältlich über das Heimatmuseum Bisingen.

Berlin 2010
In seiner ausführlichen Studie beschäftigt sich Stegmann schwerpunktmäßig mit den Strukturen des Stammlagers Natzweiler-Struthof im Elsass: Häftlingsgesellschaft, Arbeitsbedingungen, Lageralltag, medizinische Versuche. Ein Kapitel widmet er den Aussenkommandos Natzweilers, zu denen auch Bisingen gehörte.

Norderstedt 2011 (Nachdruck)
Erinnerungen des bereits im Mai 1942 festgenommenen Warschauer Juden Isak Wasserstein, der zunächst nach Bobroisk / Russland deportiert wurde. Stationen in acht weiteren Konzentrationslagern sollten folgen, bevor er von der amerikanischen Armee im April 1945 bei Schongau befreit wurde. Seine vorletzte Leidensstation war das Lager Bisingen, „das schlimmste Lager von allen“, so Wasserstein.
Erhältlich über das Heimatmuseum Bisingen.